Franziskus erinnert uns daran, dass alles Gute, vor allem unser Leben und Glaube letztlich von Gott kommt und dass der Mensch niemals genug danken kann. Deswegen bitten wir Jesus, uns beim Danken zu helfen. Deshalb beten wir sogar in der Messe: „durch deinen Sohn“. Christus selbst nimmt unser unvollkommenes Dankgebet auf und bringt es zum Vater, um es zu vollständigen.
Dieser Gedanke führte uns ganz natürlich in unser anschließendes Gespräch im Kreis. Wir teilten miteinander, was uns im Alltag beschäftigt: Körperliche, seelische, sogar auch finanzielle Herausforderungen meistens in unserem Dienst an anderen Menschen. Immer wieder wurde deutlich, wie wichtig es für uns ist, füreinander da zu sein – ganz im Geist des heiligen Franziskus.
Gleichzeitig sprachen wir auch über etwas, das im franziskanischen Dienst manchmal schwer fällt: gesunde persönliche Grenzen zu setzen. Wer anderen helfen will, muss auch auf die eigenen Kräfte achten. Nur wenn wir lernen, Maß zu halten und unsere Grenzen zu respektieren, können wir dauerhaft für andere da sein. Auch darin kann Dankbarkeit wachsen: Dankbarkeit für die eigenen Möglichkeiten.
Diesmal haben wir keine Zeit für ein weiteres Thema gehabt, aber wir empfehlen herzlich die folgende Gedanken zu lesen, und auf sie zu reflektieren:
Für franziskanische Kreuzwegsgebete, bitte hier klicken.
Während wir uns langsam auf Ostern vorbereiten, richtet sich unser Blick auch schon ein wenig weiter in die Zukunft. Im Mai dürfen wir zwei Menschen, Sabine und Michaela in unserer Gemeinschaft aufnehmen, die sich entschieden haben, unseren Weg mitzugehen. Diese Aussicht erfüllt uns mit großer Freude und Dankbarkeit.
Text und Bilder: Sr Nikoletta



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